Archive for Dezember, 2011

Rueckblick: Woofen in Thailand

Sonntag, Dezember 18th, 2011

Woofen, das bedeutet ca. 4 Stunden arbeiten um dafuer bei einer Familie essen und schlafen zu duerfen. Dabei spart man Geld und bekommt auch gleichzeitig eine gute Portion Kultur. Deswegen habe ich mich nach Kaeng Kroh in der Mitte Thailands aufgemacht, um bei Isara, einem sehr netten thailaendischem Farmer Lehmhaeser zu bauen. Geschlafen habe ich in einem Lehmhaus, aus dem man manchmal ziemlich grosse, gruselige Insekten herausjagen musste. Die Fenster waren Loecher in der Wand, geschlafen wurde auf einem Bambusgestell mit einer Matratze obendrauf und gegessen auf einer Matte auf dem Boden.

Abgesehen davon bekam ich einen Einblick in die Lebensweise auf dem Land. Zeit scheint hier keine grosse Rolle zu spielen. Man erledigt die Dinge heute und wenn man es nicht schaft gibt es ja auch immer noch ein morgen, also, keine Eile. Hektik kennen die Dorfbewohner nicht. Wenn sie einen Menschen rennen sehen, bleiben sie stehen und fragen diesen, was passiert ist und ob sie ihm irgendwie helfen koennen. Manche Kinder werden von ihren Eltern unterichtet und helfen den ganzen Tag auf der Farm. So sah ich immer Kinder die strahlend (!) vor dem Herd standen, Feuer machten, Holz suchten etc.

Morgens um 9 rief Ned, der 13 jaehrige Sohn Isaras zum Fruehstueck. Er kocht es selber und hat dabei einen riesen Spass. Spaeter moechte er mal Koch werden.

Anschliessend wird 2,5h an einem Lehmhaus gearbeitet. Danach gibt es wieder koestliches Mittagessen von Ned und dann hat man erst einmal Freizeit bis um 16:30.

In dieser Freizeit kann man lernen wie man Matten herstellt, Reis erntet, im See „duschen“ gehen, die kleine „Stadt“ erkunden oder einfach nur chillen.

Um Weihnachtsplaetzschen und Brot zu backen, haben wir einen eigenen Lehmofen in unserer Freizeit gebaut. Leider hatten wir am Ende keine Zeit mehr um ihn wirklich zu nutzen, aber er funktioniert!

Also, Papa und Ulrike, wenn ich wiederkomme habe ich schon Plaene fuer ein kleines Gartenhaus fuer Gaeste und Parties xD.

How to build a Mudhouse:

Zunaechst einmal muss man den Boden nass machen. Anschliessend laeuft man solange darauf herum, bis man eine perfekte Matschkonsistens erreicht. Dann gibt man ein bisschen „Hask“, das sind Teile einer Reispflanze, hinzu und fuellt die Mischung in eine quadratische Form . Nun muss das ganze 6 Tage bis 3 Monate (je nach Sonneneinstrahlung) trocknen. Fertig sind die Steine fuer das Haus. Diese stapelt man nun ganz normal aufeinander und benutzt – surprise, surprise – Matsch um das ganze zu verbinden und zu verputzen. Wenn dies dann wiederum getrocknet ist kann man es mit Farben, die man aus der Natur gewonnen hat, anmalen und verzieren :).

Kosten: niedrig

Spassfaktor: hoch

Nutzen: hoch

klickt man auf die Bilder, gelangt man in die Galerie. klickt man dann noch einmal, so sieht man die Bilder vergroessert

Port Macquarie

Samstag, Dezember 17th, 2011

In wenigen Worten:

– hohe Wellen

– schoener Strand

– Sonnenbrand

-keine Ahnung was der Mann an der Rezeption

mir sagen moechte

Auf dem Weg nach Port Macquarie:

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riesen grosse Sandduene


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Flying Fox

Sydney

Samstag, Dezember 17th, 2011

Nach 6 wochen reisen bin ich also endlich in Sydney angekommen. Hm, Sydney. Das erste was ich sah war Regen. Ausserdem war es zum vergleich zu Bangkok ziemlich kalt. Ich machte mich am Flughafen auf den Weg zum Busbahnhof und nannte dem Busfahrer meine Adresse. Dieser sagte „No worries“, und schon ging es los. ca 40 min spaeter sagte er, ich waere angekommen und auf der anderen Seite laege mein Hotel. Leider stellte sich spaeter heraus, dass ich in einem total falschen Stadtteil ausstieg und es noch 4h dauern wuerde, bis ich in mein Hotel einchecken wuerde. So kam es, dass ich ein wenig durch Sydney wandete. Die Stadt ist sehr schoen und erinnert mich irgendwie ein bisschen an Luebeck. Es ist alles viel groesser als in Bangkok, von den Gehwegen bis zu den Shampoopackungen!! Ausserdem faellt mir auf, dass ich mich frei bewegen kann, ohne von 10 Asiaten umzingelt zu sein, wie in Bangkok. Im Hotel lerne ich gleich eine Hollaenderin kennen, mit der ich Abends essen gehe. Am naechsten Tag erkunden wir zusammen die Stadt, sehen die Opera und den Stadtpark. Dort sehe ich zum erstenmal Flying-Fox. Eine Art Flughund (sieht aus wie eine unheimliche, grosse Fledermaus). Am Abend fliegt die Hollaenderin nach Asien und ich beschliesse am naechten morgen mit einer Mitfahrgelegenheit in den Norden zu fahren.

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